Estany Negre de Peguera und weitere Estany

Endlich wieder gutes Wetter. Der Plan für heute: der Estany Negre de Peguera auf 2335m Höhe und das Refugi Josep Maria Blanc. Laut Wanderführer 1050 Höhenmeter und etwas über 6 Stunden Gehzeit. Anfangs führte der Weg immer einem kleinen Bach folgend durch Wald bergauf bis wir zum ersten See, dem Estany Lladres, kamen. 


Nach kurzer Rast ging es weiter und weiter bergauf. Es wurde karger und große Felsblöcke säumten den Weg. Nach knapp 3 Stunden sahen wir die Staumauer des Estany Tort de Peguera und kurz darauf auch schon das daran liegende Refugi. Ein kurzer Abstecher zu unserem Ziel, dem direkt dahinter liegenden Estany Negre und auch schon wieder zurück zum Refugi.


Die Hütte liegt nicht nur traumhaft schön, sondern ist auch bewirtschaftet 🙂 Bei Brot und Cortado ließen wir uns die Sonne auf den Pelz brennen und freuten uns über die schöne Tour.


Auf dem Rückweg braute sich ein Gewitter zusammen. Zunächst grummelte es nur, dann wurden wir mit kirschkerngroßen Hagelkörnern bombardiert, die irgendwann wieder in Regenschauer übergingen.  Was solls, wir stapften weiter bergab. 1,5 Stunden vor dem Ziel stoppte der Regen und die Sonne kam noch einmal raus. Doch bevor wir uns an sie gewöhnen konnten, ging das Gewitter richtig los. Nass kamen wir am Campingplatz an, flüchteten in den Aufenthaltsraum und beobachteten bei Bier und Wein wie der Regen draußen stärker und stärker wurde und freuten uns es gerade noch rechtzeitig geschafft zu haben. Ein schöner Tag. 

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