11. Tag: Am Fuße des Monte Rosa

Heute wollten wir eine alte Tour wiederholen, die Monte Rosa Runde zum Rifugio Zamboni-Zappa. Die lange Anfahrt nach Macugnaga wurde wie gehabt mit dem Blick auf die imposanten Hänge des Monte Rosa Massivs belohnt. Der Weg war in einem deutlich besseren Zustand als beim letzten Mal und ohne Probleme erreichten wir erst die Alpe Rosareccio und kurze Zeit später die Hochebene Piani Alti. Von dort wäre es nur noch etwa 1 Stunde bis zum Rifugio gewesen, aber wir mussten soviele Pausen für Fotos einlegen, dass es etwas länger dauerte. Egal dafür waren wir hierher gefahren. Nach dem obligatorischen Café im Rifugio Zamboni-Zappa (2065 m) sind wir noch einen kleinen Hügel zu einer Kapelle hochgelaufen von wo die vergletscherten Hänge noch eindrucksvoller zu sehen waren. Gerade als wir den Rückweg antreten wollten, donnerte es und wir sahen eine Lawine abgehen.

Auf dem Rückweg sind wir zu früh auf die Moräne abgebogen, über das Geröll rutschend erreichten wir dann aber doch den markierten Weg über den Belvedere Gletscher. Der sieht hier übrigens gar nicht wie ein Gletscher, sondern viel mehr wie eine Schutthalde aus, da er komplett mit Geröll bedeckt ist. Kurze Zeit später waren wir an der Seilbahnstation Belvedere und wo sie schon mal da war, haben wir sie natürlich auch benutzt 😉 Eine absolut lohnenswerte Tour und auch beim zweiten Mal kein bisschen langweilig (nicht umsonst hängt ein Foto der Monte Rosa Ostwand über unserem Küchentisch)!

Unterwegs: 5 Std (inkl. Pause und Sessellift) Rauf: 850 Hm Runter: 300 Hm