11. Tag: Wolkenpass, Marmorberge und Hoi An

Auf dem Weg nach Hoi An war unser erstes Ziel das Grabmahl des Kaisers Tu Duc. Sehr chinesisch war es.

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Dann ging es weiter zum Wolkenpass, der sich zwar nicht sonderlich imposant präsentierte, aber wirklich eine Wetterscheide ist – jetzt sind wir in den Tropen angekommen.
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Beeindruckend waren die Marmorberge. In eine Vielzahl von Grotten sind Schreine für die verschiedenen Buddha eingebaut. Zum Teil relativ tief im Berg. Der am Fuße der Berge liegende Ort hat sich komplett der Marmorbearbeitung verschrieben. Überall hämmert es und die Schleifmaschienen kreischen. Einen der Marmorberge haben Sie schon nahezu komplett abgetragen und verarbeitet. Hier gibt es alle möglichen Figuren in jeder Größe. Buddhas, Elefanten, Engel, Marienfiguren, Abstraktes oder klassische Löwen – alles da.
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Und dann Hoi An.
Die Stadt ist pittoresk und schön zum flanieren – aber im Grunde ist es eine riesige Freiluft Shopping-Mall.
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Jeden 14. Tag eines jeden Mondmonats (einen Tag vor Vollmond) wurden früher Papierlaternen mit Kerzen auf dem Fluss schwimmen gelassen und vor dem Aussetzen durfte man sich was wünschen. Es war zwar heute nicht der 14., aber da es so ein schöner Brauch ist (und sich auch Geld mit den Laternen verdienen läßt), wird es mittlerweile täglich abends überall am Fluss angeboten. Wir waren mit von der Partie und es war schon schön anzusehen, wie unsere kleine Kerzenprozession von dannen schwamm.

2 Comments for “11. Tag: Wolkenpass, Marmorberge und Hoi An”

martin

says:

Hallo ihr zwei,
es hat was von adventskalender- jeden tag ein paar nette bilder und sätze- echt spannend! Ist denn das wetter in den tropen angenehmer als im norden, gibt´s auch sonne?
Im radio haben sie gerade gesagt, der US-army-weihnachtsmann würde gerade Hanoi passieren. Bei uns ist jetzt auch gleich bescherung.
In diesem sinne – alles gute und noch aufregende urlaubstage.
Gruß Martin + Natalie

ctadmin

says:

Sonne hatten wir seit dem Wolkenpass nicht mehr, aber es ist deutlich wärmer und feuchter geworden. Selbst unsere Outdoor Klamotten brauchen ewig zum Trocknen.

Heute fliegen wir weiter gen Süden – mal sehen ob es dort dann mehr Sonne gibt.