13. Tag: Blue Whale at one o’clock

Heute waren wir separatistisch unterwegs und haben uns unsere eigene Whale Watching Tour gebucht. So kamen wir auch glatt noch zu einer Tuk Tuk Fahrt (die hier allgegenwärtigen motorisierten Dreiräder). Das war nämlich unser Abholdienst. Beim Treffpunkt stand schon auf der Infotafel ‚Rough Sea – anybody can get seasick easily‘ – das ist doch mal eine Info. Beim Ticketkauf bekamen wir prompt Anti-Seekrankheitstabletten in die Hand gedrückt und dann ging es an Bord.

Es gab ein kurze Einführung zu den verschiedenen Walen, deren Besonderheiten und dass sie die Position der Tiere nach den Uhrzeiten angeben würden. Außerdem den Hinweis ‚if you get seasick, we can’t go back‘.

Die See war tatsächlich recht rau und die ersten BeobachterInnen verließen schon nach kurzer Zeit das Oberdeck, lagen auf dem Boden oder starrten einfach nur ausdruckslos vor sich hin. Das eine oder andere Würgegeräusch war auch zu hören… Schade, denn es gab viel zu sehen: zunächst eine große Gruppe von Delphinen und dann jede Menge Blauwale und einen Bryde Wal mit Kalb.


Die Uhrzeiten prasselten auf uns ein ‚One o‘ clock, Eleven O’clock…). Die meisten Blauwale waren allerdings weit weg und wir konnten nur die Wasserfontäne sehen, die sie von Zeit zu Zeit ausstießen. Einem Blauwal sind wir gefolgt und konnten ihn mehrfach Abtauchen sehen. Kurz vor dem Abtauchen hebt sich die Schwanzflosse weit aus dem Wasser – beeindruckend.


Gelernt haben wir auch gleich noch, dass die Scheisse von einem Blauwal rot ist. Die Crew hat einige Proben für Walforscher aus dem Wasser gefischt. Außerdem dürfen wir jetzt wohl davon ausgehen, dass wir recht seefest sind (wie waren so ziemlich die einzigen, die noch das angebotene Essen angenommen haben und für jeden Wal durch die Gegend sprangen) 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir dann abwechselnd auf der Liege unter den Palmen oder in den Wellen hüpfend. Das Leben kann so schön sein.

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