5. Tag Nach Entraque

Nachtrag zum gestrigen Tag: die Baita Monte Gelas, an die unsere Unterkunft angeschlossen war, hat den Ruf sehr gute Küche zu haben. Das konnten wir nach unserem Abendessen nur bestätigen! Es gab Getreidesalat mit Tomaten und Paprika dazu Kräuteromlette, danach gebratene Polenta mit Gorgonzola, gefolgt von Kalbsfleisch mit Senfsauce und Rosmarinkartoffeln und zum Schluß Tris di Dolce mit Lavendel-Panacotta, Kaffee-Schokoladen-Flan und Apfelkuchen. Alles sehr lecker. Nur gut, 
dass wir soviel wandern (obwohl Björn behauptet, er würde hier zunehmen). Zum Frühstück gab es sogar sowas wie ein Brötchen mit selbst gemachter Marmelade und ein extrem leckeres, gefülltes Croissant. Derartig gestärkt machten wir uns auf die Socken. Als erstes kamen wir noch an einem kleinen Campingplatz vorbei, der so schön am Fluß gelegen ist und nett aussieht, dass wir schon unseren nächsten Campingurlaub planten. (Liebe Gröpelinger, der würde Euch auch gefallen. Erinnert ein wenig an die Soca.) Dann ging es einen gemütlichen Weg am Fluß und Stausee entlang nach Entraque hinunter.


 Entraque ist ein entzückender Ort mit alten Häusern, engen Gassen und kleinen Plätzen. Wir genossen es vor der Bar zu sitzen, Café zu trinken und Leute zu beobachten, während der Brunnen plätscherte. Auch wenn es uns schwer fiel, mussten wir nach einer Weile weiter. Mittlerweile war es total heiß und schwül und wir tropften nur so. Zum Glück mußten wir nicht so viele Höhenmeter hinauf und erreichten bald unsere Unterkunft die Locanda del Sorriso in Trinità. 


 Die Locanda ist im ehemaligen Schulgebäude untergebracht und man kann hervorragend im Liegestuhl untermalt von Kuhglockengebimmel und dem (Björn meint Italien typischem) Geräusch der Motorsense mit Blick auf die Berge die Zeit verplempern.

San Giacomo – Trinità +380 Hm / -500 Hm ca. 14 km unterwegs 5 Std.