Fort Hermann und Trdnjava Kluze

Von Bovec ging es heute zu zwei alten Festungsanlagen und auch erstmal wieder hoch. 600 Hm durch einen kleinwüchsigen Wald mit moosbewachsenen Felsen, vorbei an Schafen und Ziegen auf Geröllhalden – wie aus einem Märchenfilm. Wir waren über den Wald jedenfalls sehr froh, da er die Hitze erträglich machte.

Fort Hermann ist eine Ruine aus dem ersten Weltkrieg, die man zum größten Teil begehen kann (man sollte allerdings aufpassen, dass man sich nicht den Kopf stößt 😳).

Von dort ging es weiter durch einen Tunnel und über die zweite noch intakte Festung die Trdnjava Kluze schön an der Koritnica entlang zurück nach Bovec. Unterwegs fiel uns auf (hatten wir zwar vorher schon gesehen, aber diesmal war es sehr auffällig), dass slowenische Männer die unangenehme Angewohnheit haben ihr T-Shirts auszuziehen und nur mit Badeshorts bekleidet durch die Gegend zu flanieren – sowohl beim Wandern, als auch einfach so.

Der Nachmittag wurde wieder zum Kühlen an der Soça genutzt. Für das Abendessen hatten wir zum Glück einen Tisch im Restaurant auf dem Campingplatz reserviert. Denn der Himmel öffnete seine Schleusen wieder…

Morgens hatte der Spuk ein Ende und wir konnten tatsächlich ohne nass zu werden alles abbauen, einpacken und uns auf den Weg nach Österreich machen. Der Weg führte uns in Slowenien noch durch das hübsche Log pod Mangartom und über den Passo di Predil nach Italien, wo wir gleich die Gelegenheit zum Einkaufen nutzten. Dann ging es weiter an den Hallstätter See.

Auch nachts hörte es nicht auf, stattdessen kamen noch Blitz und Donner hinzu. Das war ein Geschepper! Außerdem regnete es zwischenzeitlich so stark, dass die Regentropfen durch die Zeltplane gedrückt wurden.

Rauf & Runter: 600 Hm Länge: 13 km