9. und letzte Etappe: Vila Nova de Milfontes – Porto Covo

Laut Wanderführer ist die heutige Etappe lang und anstrengend. Wir brechen also schon um 7.30 Uhr mit dem Sonnenaufgang auf. Um die Ecke unserer Unterkunft gibt es eine Bar. Café und Croissant sind somit gesichert und dann geht es auch bald auf Sandpfaden unserem Endziel Porto Covo entgegen. Anscheinend sind wir von all den fantastischen Ausblicken schon etwas abgestumpft und halten nur noch selten für Fotos. Bevor der Weg ins Innenland abbiegt, legen wir an der Praia do Malhão noch eine Pause mit „Mare TV“ ein. Wir sitzen auf einer Aussichtsplattform auf einer Bank und genießen den Blick auf Wellen, Strand und Klippen. Heute ist es zwar bedeckt, das kommt uns aber entgegen, da es dadurch nicht so heiß ist und auch die Sonne nicht so sticht. Abgesehen davon gibt es eine beeindruckende Wolkenkulisse.

Was wir heute häufiger sehen als die letzten Tage, sind Angler, die von den Klippen oder später auch vom Strand aus angeln. Die Klippen sind hier zwar flacher aber immer noch recht hoch. 

Was uns die ganze Zeit wundert: die anderen Tage sind uns die meisten Leute etwa auf der Häfte des Weges begegnet. Heute kommen uns bis eine Stunde vor dem Ziel noch Leute entgegen, die anscheinend den Fischerweg wandern. Uns stellt sich die Frage, wann die wohl heute ankommen? 

Unsere Unterkunft in Porto Covo ist ein kleines, entzückendes Häuschen direkt an der Bucht. Da wir eine Küche haben, gibt es auf Grund von Bauchschmerzen (das Essen war dann wohl doch zu fettig gestern…) heute Pasta mit Tomatensauce. Nun liegen wir früh im Bett, lauschen den Wellen in der Bucht und hoffen, dass morgen alles wieder in Ordnung ist. 

Vila Nova de Milfontes – Porto Covo 19 km – 5.30 Std. – 150 hm rauf / 150 hm runter

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