Dienstag: Eine Fahrradtour klingt nach einer guten Idee und es gibt auch einige Beschreibungen von Touren im Netz. Also Fahrräder leihen und los.
Leider sind anscheinend alle ausgeschilderten Fahrradwege direkt neben Nationalstraßen. Also eher keine schöne Landschaft und keine kleinen Dörfer durch die man fährt – stattdessen schnurgeradeaus und zwischenzeitlich der Duft von Autoabgasen um die Nase…
Zum Glück geht es irgendwann ab von der Nationalstraße und über eine alte Brücke nach Le Bono. Von dort mal auf kleinen Landstraßen (nett), mal auf Radwegen neben Hauptstraßen (nervig) nach Baden und dann weiter bis nach Locmiquel am Golfe du Morbihan.
Auf dem Rückweg machen wir im Cafe 1884 in Le Bono Stop (hatten wir auf dem Hinweg schon gesehen, aber da war es uns noch zu früh). Wir haben Glück und bekommen doch noch Tapas (Käse, Wurst und Brot), obwohl die Bedienung eigentlich schließen will. Nach uns kommen ständig neue Leute, die auch noch etwas Essen oder auch nur Trinken wollen, aber konsequent wieder von der Terrasse verscheucht werden. Es entwickelt sich nach und nach zu einem running Gag. Immer wenn die Bedienung drinnen verschwindet, tauchen neue Leute auf und setzen sich hin. Zum Glück nimmt sie es mit Humor. Wir bekommen sogar hinterher noch Café – wie nett!

Zurück in Auray statten wir Kystin einen Besuch ab. Unsere Vermieter hatten uns diesen Laden empfohlen, wenn wir Cidre mögen. Super Tip! Eh wir uns versehen, haben wir 5 Sorten Cidre probiert – allesamt super lecker und zum Teil sehr ausgefallen (Birne, Birne mit Ingwer, Apfel mit Rosskastanie, Apfel mit Buchweizen und Eis Cidre – die Äpfel hierfür müssen Frost bekommen haben).
Unser persönlicher Favorit ist Poire Gingembre und wird dann auch gekauft.


