An die Soça

Die Wetter Aussicht für die nächsten Tage ist gut. Auf zur Soça! Es geht über den Vršič Pass, den höchsten Pass Sloweniens. Viele, viele Kehren (teilweise aus Kopfsteinpflaster) windet sich die Passstrasse bis auf 1611 m hinauf und dann wieder ins Tal. Auf die hölzerne Ruskia Kapelica, die im Gedenken an die russischen Kriegsgefangenen gebaut wurde, die beim Bau der Straße in einer Lawine umkamen, konnten wir nur einen kurzen Blick werfen, da Anzugträger und Militärs in Uniform den Zugang versperrten.

Leider war unsere erste Campingplatz Wahl schon voll. Aber auch die Alternative liegt an der Soça und bietet schattige Plätze. Nach dem Zeltaufbau ging es an den Fluss. In schönstem Türkis schimmerndes, kristallklares, eiskaltes Wasser. Wir beobachteten Forellen und ließen unsere Füße im Wasser auskühlen.

Vor dem Essen liefen wir noch kurz die Soça entlang zu einer kleinen Kapelle gegen Krieg, die seit unserem letzten Besuch scheinbar noch größer geworden ist.

Das Abendessen war gerade erledigt, da gab es auch schon wieder ein heftiges Gewitter. Mein Regenschirm – mein bester Freund… Zumindest kommen wir so früh ins Bett 😉