Sygun Copper Mine

16. Tag: Sygun Copper Mine

Regen, Regen, Regen – seit gestern Abend trommelt er auf das Dach. Mal stärker, mal schwächer. Unser letzter Tag in Wales und es regnet Bindfäden 🙁

Der kleine Wildbach vor unserer Hütte ist zu einem reißenden Strom geworden. Die Motivation einen Fuß vor die Haustür zu setzen liegt bei 0.

Wie sagte der Wanderer gestern doch: „A day to stay in bed“.

Ganz so untätig wollen wir trotzdem nicht bleiben und tun was wir bisher hier immer bei strömendem Regen gemacht haben – wir gehen unter die Erde. Genug Möglichkeiten dazu gibt es ja in Wales. Diesmal ist es die Sygun Copper Mine. Wieder eine Mine die eigenständig erkundet werden kann und wieder sind wir die ersten und damit allein.

Die Gänge sind schmaler als in der Schiefermine und es ist deutlich feuchter. Es tropft von der Decke, den Wänden und auf dem Boden bilden sich große Pfützen. Auch hier gibt es wieder informative Tafel und Audioguides – und Stalaktiten & Stalakmiten. Über viele Stufen gelangen wir auf drei verschiedene Ebenen der Mine. Der oben gelegene Ausgang ist vom Regen geflutet. Eine Mitarbeiterin versucht den Ablauf zu reinigen, trotzdem bildet sich ein See und der Weg zurück hinunter gleicht einem Bach.

Wir entscheiden zurück zur Hütte zu fahren und diese erst abends für das Essen wieder zu verlassen. Das Restaurant – Y Bistro yn yr Hebog – haben wir vorsichthalber schon mal reserviert und soll ausgesprochen gut sein. Vielleicht endet der Wales Urlaub ja noch mit einem guten Essen.

Nachtrag: und sie können doch kochen wenn sie wollen. Es war so lecker, dass wir tatsächlich 3 Gänge gegessen haben, obwohl wir nach dem Hauptgang bereits satt waren.