12. Tag: Rifugio Citta di Busto

Unsere Zeit in Baceno neigt sich dem Ende zu und langsam werden die Beine etwas wandermüde. Gar nichts machen war aber auch nicht die Lösung. Folglich ging es heute ins Nachbartal. Um etwas genauer zu sein bis zum Ende vom Formazzatal. Unterhalb der Staumauer des Lago di Morasco parkten wir unser Auto und machten uns auf den Weg zum Rifugio Citta di Busto. Den ersten Teil der Route kannten wir schon, da sie auch zur Alpe Bettelmatt führt. An einem Abzweig konnten wir uns zwischen zwei Varianten entscheiden und nahmen den ersten Abzweig. Schon ging es steil den Hang hinauf zwischen Alpenrosen und Felsblöcken. Irgendwann, als wir dachten eir hätten eigentlich schon slle Höhenmeter gemacht, erspähten wir auf einem Felsgrat Hinweisschilder. Etwas irritiert lasen wir Sentiero solo per esperti. Hm, naja so wild war das nun auch wieder nicht, hat mich aber erstmal wieder erschreckt, da ich dachte da kommt noch wer weiß was auf mich zu. Es wurde zwar noch etwas steiler und kurze Abschnitte waren eher schmal, aber der Hinweis war nun doch übertrieben.

Gerade als ich gar keine Lust mehr hatte, stolperte ich über ein recht großes Bergkristallbruchstück. Juchu. Prompt war ich motivierter den Aufstieg fortzusetzen. Der weitere Weg erwies sich als wahre Fundgrube für Bergkristallstückchen. Von winzig bis Walnuss gross, soviele habe ich noch nie gefunden. Auch die Hütte vom Rifugio Citta di Busto (2480 m) war mal wieder urig. Für den Weg hinunter wählten wir die andere Variante und der Abstieg verlief auf einem gut erkennbaren Pfad über die Alpe Bettelmatt zurück zum See. Dieser Weg war allerdingswesentlich frequentierter, was dazu führte, dass wir (nachdem wir morgens fast auf eines drauf getreten waren) keine Murmeltiere mehr zu Gesucht bekamen.

Unterwegs: 5 Std. Rauf & Runter: 750 Hm

Da wir anscheinend noch nicht ausgelastet waren, ging es abends zur Cistella – aber das Restaurant und nicht der Berg. Nichtsdestotrotz machte das nochmal 200 Hm rauf & runter und einige Schweißtropfen aus…