19. Tag Alpe Devero im Sonnenschein

Wenn der Blick morgens aus dem Küchenfenster so aussieht, kann mit dem Wetter nichts mehr schief gehen 🙂  
Umso besser, dass wir gestern die Sommerfahrzeiten für den Prontobus zur Alpe Devero in Erfahrung bringen konnten. Den Winterfahrplan haben sie nämlich nur abgenommen und keinen neuen aufgehängt. Um 8.50 Uhr sollte der erste Bus gehen, wir glaubten zwar nicht so recht daran, machten uns aber auf den Weg und tatsächlich – er fuhr. Bei schönstem Sonnenschein kamen wir auf der Alpe Devero an, wanderten von Ai Ponti nach Crampiolo und weiter zum Stausee Lago di Devero, an dessen Westseite entlang und an einem Flüsschen das Tal weiter hoch bis zum Lago Pianboglio.  

 Unterwegs waren noch ein paar letzte Schneefelder zu queren, aber die kennen wir ja schon zu Genüge und die stellten kein Hindernis da. Unterwegs trafen wir auch endlich mal wieder ein paar Murmeltiere, ich hatte sie schon vermisst. Am Pianboglio machten wir unser Picknick, genossen das Bergpanorama und konnten die Schweiz sehen.  

 In 1 1/2 Std. hätten wir von hier den Albrunpass erreichen und unsere Füße in für Schweiz setzen können. So ambitioniert waren wir heute allerdings nicht und machten uns stattdessen auf den Rückweg, diesmal an der Ostseite des Lago di Devero entlang. Auch hier wieder Schneefelder, Murmeltiere etc. Ein immer wieder auftauchender Satz bzw. Umstand in den letzten drei Wochen war „Der Weg ist gerne mal ein Bach.“ Auch das traf heute zu. Diesmal war der Weg sogar häufiger ein See…  

  

 Machte den Rückweg aber ganz kurzweilig. In Crampiolo schaltete wir kurz den Turbogang ein, um den Bus rechtzeitig zu erreichen und genießen nun die abendliche Sonne im Garten. Später werden wir uns der allabendlichen Fledermaus Beobachtung hingeben.

Alpe Devero Ai Ponti – Lago Pianboglio ca. 14 km +/-500 Hm unterwegs 6 Std.  

Nachtrag: Zur Fledermausbeobachtung gab es als Bonus noch einen schönen Sonnenuntergang.