25.Tag: Cuneo

Nachdem wir gestern noch hektisch losgezogen waren, um Björn dünnere Socken zu kaufen, waren wir heute morgen schon ein wenig überrascht als die meisten Geschäfte auch am Sonntag wieder öffneten… Wir verbrachten dann den Tag damit die Stadt zu erkunden, ein wenig einzukaufen und in Cafés zu sitzen. Nach 3 Wochen Bergen und Corona kam es uns so vor als wären Menschenmassen unterwegs. Auch mal wieder schön. – Die Mittagsruhe wird allerdings strengstens eingehalten. Gefühlt fuhren zwischen 12.30 – 15.00 Uhr nicht mal mehr Autos.

Cuneo ist eine sehr schöne alte Stadt, die mit einer Vielzahl an Gedenksteinen ihrer gefallenen Partisanen und deren Widerstand gegen die Faschisten gedenkt.

Fast überall ist man durch die Arkaden vor Sonne und Regen geschützt. Das kam uns heute besonders entgegen, da es vormittags tatsächlich einmal länger regnete. Nachmittags war der Himmel dann wieder blau als wäre nichts gewesen.…

Am Nachmittag besuchten wir das Museo Civico in einer alten Franziskanerkirche. Die Ausstellung hatte etwas leicht eklektizistisches. Hier ein paar Funde während eines Straßenbaus, dort einige alte Geräte wie Webstühle und natürlich Kirchenutensilien. Am nettesten waren die alten Gasthausschilder.

Überrascht wurden wir bei unserem Aperitivo von der Platte mit Kleinigkeiten die dazu gereicht wurde. Einen kleinen Hunger konnte man damit locker sättigen. Abends waren wir ‚schick‘ Essen bzw. in einem Restaurant (CEK) mit junger Küche mit Anspruch. Nach wie vor gilt hier jedoch – Vegetarier sollte man lieber nicht sein und Veganer schon gar nicht…

Distanz: nachdem wir gefühlt jede Gasse und Straße der Altstadt Cuneos mindestens einmal durchlaufen haben – 14km

Cena: Uovo pochè, formaggio e crumble di acciughe – Ravioli di ortiche e seirass al burro e timo (Tina) – Polpo e fungi (Björn) – Pesca al Disaronno, crumble alle mandorle e gelato al cioccolato (Tina) – Panna cotta lavanda (Björn)