5. + 6. Tag: Ampezzaner und Cadore Dolomiten

Über den 5. Tag gibt es nicht viel zu schreiben. Die Nacht auf dem Raststätten Charme Campingplatz in Misurina war kalt – sehr kalt: 3 Grad hatte es am Morgen. Kein Wunder, dass mir, obwohl ich so ziemlich alles Warme, was ich mit habe angezogen hatte, nachts noch kalt war. Wir sind dann früh nach Auronzo di Cadore aufgebrochen. Nach dem Zeltaufbau, diesmal auf einem wesentlich netteren Campingplatz mit wunderbaren warmen Duschen, ein Spaziergang in die Stadt. Diese besteht aus diversen Ortsteilen, die alle in einander übergehen. Recht trubelig, mittendurch führt die vielbefahrene Dolomitenstraße und alles heißt irgendwas mit Tre Cime (Drei Zinnen), die sind wohl der ganze Stolz… Sie lassen sich aber tatsächlich von der Stadt aus sehen.

Am 6. Tag ging es zum Sorapissee. Der anfänglich gemütliche Waldspaziergang wurde in der zweiten Häfte erstaunlich hochalpin mit einigen relativ schmalen, seilversicherten Bändern, die einen schönen Tiefblick erlaubten.

Eine landschaftlich sehr schöne Wanderung, auch wenn sie sehr viel begangen ist. Ein absolutes Highlight ist das beeindruckende Türkis des Sorapissees! In unmittelbarer Nähe das Rifugio Vandelli – für Café und Crostata war also auch gesorgt 😉