7. Tag Ruhetag

Unseren Ruhetag begannen wir mit länger Schlafen, länger Frühstücken und viel Rumhängen. Castelmagno ist neben dem Santuario San Magno für seinen Käse – auch als König der Käse bezeichnet, bekannt. Als wir unser Ruhen mal ein wenig unterbrachen und herumliefen, stießen wir auf ein Schild „Formaggio“. Das kam ja wie gerufen, unser Proviant war gerade alle, wir konnten neuen gebrauchen. Also gingen wir zu dem Hof. Eine Klingel war nicht zu sehen, dafür bellte der Hund solange vom Balkon bis jemand kam. „Ja, natürlich könnten wir Käse kaufen, aber leider nur komplett – Stücke gäbe es nicht.“ 

 Wir haben erst noch überlegt, dachten aber dann „Wieso nicht? Ist doch lecker.“ Allerdings wog das gute Stück 1,6 kg (und es war schon der Kleinste) und sollte sich noch ordentlich bemerkbar machen im Rucksack…  
 Wir bekamen noch eine Führung über den Hof und Dank Kathis ausgefeilter Technik aus Brocken von Italienisch und mit Händen und Füßen reden, wussten wir hinterher wieviele Kühe und Bullen, wie alt das Kälbchen ist, wann die Kühe auf die Alm kommen (der 15. Juni scheint in Italien eine magische Zahl zu sein: die Kühe kommen auf die Alm, die Rifugios und Posto Tappa machen auf etc.), wieviel Käse er im Jahr produziert etc. Mit unsere Beute kehrten wir zum Hotel zurück und schnitten ihn erstmal an, war ja Mittagszeit. 

Danach passierte nicht mehr viel. Ein wenig lesen, ein wenig schreiben, ein wenig Tour planen und viel ruhen… 

 
Castelmagno – Castelmagno ca. 3 km +50 Hm / -50 Hm unterwegs 1 Std. 🙂
 r planen und vor allem ruhen…