Dan yr Ogof

4. Tag: Dan yr Ogof

Es regnet Bindfäden und so haben wir beschlossen unter die Erde zu gehen. Auf dem Weg nach Pembroke, wo sich unsere nächste Unterkunft befindet, liegt die Dan yr Ogof bzw. das National Showcave Center of Wales. Ein ca. 17 km großes Höhlensystem von dem drei Höhlen besichtigt werden können. Auf dem Weg dorthin queren wir den Brecon Beacon Nationalpark. Leider ist von der schönen Landschaft nahezu nichts zu sehen. Alle Hügel in Wolken gehüllt…

Die beiden großen Höhlen Dan yr Ogof und Cathedral Cave sind sehr sehenswert. Von der Dan yr Ogof ist ca. 1 (sehr verschachtelter) Kilometer zugänglich und es gibt wunderschöne Stalaktiten Blätter. Die Cathedral beeindruckt mit zwei Wasserfällen.

Was sich gar nicht lohnt ist die kleine Bone Cave. Da sie nur wenige Menschen fasst und vor uns eine Schulklasse ist, warten wir 15 Minuten im Regen, um dann enttäuscht festzustellen, dass es sich um nicht viel mehr als ein Loch in der Wand handelt, in der 42 Gebeine gefunden wurden. Jetzt beherbergt sie einen Nachbau der damaligen archäologischen Arbeit.

Seltsam interessant ist der Dino Park, der auf dem Weg von einer Höhle zur anderen zwingend gequert wird. Mehr oder minder im Wald versteckt tummeln sich unzählige Dinos. Manche bewegen den Kopf, Schwanz oder die Arme. Einige geben Laute von sich. Der eine oder andere wirkt dabei in seinem Busch nahezu lebendig.

Nach den Höhlen geht es immer noch im strömenden Regen weiter nach Pembroke. Zum Glück hellt es sich irgendwann doch mal auf und auch der Regen stoppt. Die neue Ferienwohnung befindet sich in einem alten georgianischem Landhaus (sprich aus dem 18. Jh.) ist groß, gut ausgestattet und nur 15 Minuten vom Pembrokes Zentrum weg. Der Garten schließt direkt an den Holyland Wood an. Ein zauberhaft verwachsener Wald (wirkt fast als würde hinter dem nächsten Baum eine Elfe oder ein Zwerg warten) durch den wir bis zum Pembroke Castle im Zentrum gelangen.

Das Zentrum besteht vor allem aus der Main Street an der sich mehr oder weniger alles befindet. Unter anderem Rowlies Fish & Chips – im übrigen sehr zu empfehlen. Björn ist allerdings sehr froh, dass er „nur“ den regular Cod und nicht large bestellt hat…