1. Tag: Klettersteige am Gardasee reloaded

Nachdem ich im letzten Herbst meinen Gefallen an Klettersteigen gefunden hatte, steht diesen Herbst eine Wiederholung ohne Schissertrupp dafür mit Björn an.

Es hatte zwar länger gedauert als erwartet, aber gegen 15 Uhr waren wir am Sonntag endlich in Arco angekommen. Das Hotel liegt perfekt am Rande der Fußgängerzone. Einchecken, Umziehen und dann schnell los zum ersten Klettersteig denn morgen soll es regnen.

Ein kurzer Fußmarsch durch Arco, vorbei an einigen Kletterwänden und schon standen wir am Anstieg unserer ersten Via Ferrata, dem Collodri. Ursprünglich wollten wir zum Rio Salagoni Klettersteig in Drena, aber da wir so spät dran waren, hatten wir uns stattdessen für den Hausberg von Arco entschieden. War auch die bessere Wahl, denn im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Rio Salagoni zur Zeit gesperrt ist. Die darüber liegende Außenmauer der Burg ist einsturzgefährdet und eine Burgmauer möchte ich lieber nicht auf den Kopf bekommen…

Ohne Schwierigkeiten folgten wir dem leichten Weg den Berg hinauf. Ich kannte ihn ja eh schon und für Björn natürlich gar kein Problem. Das Klettersteigset wäre vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen, aber so hatten wir es zumindest schon mal ausprobiert;-)

Nach weniger als einer Stunde erreichten wir den Ausstieg wo uns einige Ziegen begrüßten. Sie standen sehr pittoresk auf dem Hochplateau mit Blick auf Burg und Gardasee, stanken aber ganz schön nach „Ziege“. Noch ein kleiner Abstecher zum Gipfelkreuz des Collodri und dann zurück nach Arco.

Für heute stand die zum Hotel gehörende Pizzeria auf dem Plan. Wir hatten Glück und bekamen noch einen Platz, denn sie scheint sich äußerster Beliebtheit zu erfreuen und es ging zu wie in einem Bienenstock. Noch ein kurzer Spaziergang durchs nächtliche Arco und dann rief auch schon das Bett 😉