21. Tag: Rifugio Migliorero – San Bernolfo

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf, der Wind veranstaltete im und um das Haus viel Getöse, verabschiedeten wir uns von Oscar dem sympathischen Hüttenwirt. Der war so nett, dass Björn sich tatsächlich mal getraut hatte sich länger mit ihm auf Italienisch zu unterhalten.

Am See hinter dem Haus vorbei ging es zum Geröllfeld welches zum Passo di Laroussa (2471m) hinaufführte. Wir warfen noch einige Blicke zurück zu dem malerisch gelegenen Rifugio und stiegen sehr langsam auf. Diesmal führte der Weg etwas weniger steil als gestern in großen Serpentinen zum Pass.

Auf der anderen Seite ging es zunächst ebenfalls durch Geröllfelder, später dann durch blühende Bergwiesen ins Tal. Wieder einmal waren wir von der Blumenpracht und der Vielzahl von Schmetterlingen begeistert. Nach wie vor gibt es immer wieder neue Blumen zu entdecken. Auch diesmal war das Ziel – San Bernolfo – bald zusehen, musste sich aber erst durch viele Serpentinen erarbeitet werden…

Das Rifugio ist einem für den Ort typischen Holzhaus untergebracht. Die Zimmer sind thematisch und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet – wir haben das Mont-Zimmer mit lauter Ski- und Bergsteig-Accessoires und einer Dusche und Waschbecken aus Holz. Sehr schick.

Da die Etappe sehr kurz war (und wir keine Lust hatten zwei aneinander zu hängen) haben wir nun viel Zeit im Liegestuhl in der Sonne zu liegen und die schöne Bergwelt rundherum zu betrachten.

Rauf: 400 Hm Runter: 760 Hm Distanz: 7 Km Unterwegs: 3 Std.

Cena: Dandiret (selbstgemachte Pasta, die Spätzle ähnelt) mit Ragù – Salsiccia mit Tomatensauce und Zucchini (Tina) – Spezzatino di Chingiale (Wildschwein) mit Polenta (Björn) – Eis mit Himbeeren (Tina) – Torta Dahu: Kuchen aus Mais-und Buchweizenmehl mit Sahne und Likör (Björn)