4. Tag: Alpe Baranca – Carcoforo

Nach der Erfahrung von gestern wollten wir früher aufbrechen, also Frühstück um 7:30. Und schon wieder ein leckeres Frühstück mit Milch, Butter und Käse von der Alpe bzw. den Kühen, die wir gestern beobachtet hatten. Beim Aufbruch konnten wir auch gleich noch zu sehen, wir eben diese Kühe schön oldschool per Hand direkt auf der Weide gemolken wurden.

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen kamen wir gut voran. Heute sollte es bis auf 2200 Meter gehen und so sahen wir deutlich mehr Schnee als die letzten Tage, aber zum Glück immer nur neben dem Weg.

Der Höhepunkt der Tour zeigte sich von seiner schönsten Seite. Am Colle d’Egua (2239m) eröffnete sich uns ein atemberaubendes Rundumpanorama mit dem Monte Rosa als besonderem Schmankerl. Eine ganze Weile genossen wir den Anblick und konnten uns nur schwer losreißen.

Monte Rosa

Die 940 Höhenmeter ins Tal waren recht zügig erledigt, auch wenn die letzten Meter die Füße qualmten, die Knie langsam nicht mehr biegen wollten und die Temperatur wieder unangenehm anstieg bzw. es unerträglich heiß wurde. Die schattigen Gassen Carcoforos, welches ein sehr hübsches altes Walserdorf ist, waren uns daher sehr willkommen.

Carcoforo

Rauf: 660m Runter: 940m Distanz: 9,2 km Dauer: 5 Std 30 Minuten

Cena: Risotto Milanese. Scaloppine mit Peperoni agrodolce. Panna Cotta

P.S. Wir hoffen, dass wir uns die ganzen Kalorien töglich gleich wieder ablaufen… Das Wandern macht jedenfalls SEHR hungrig.