Schlagwort: Europa

  • 5. Tag: Erholungs-Ferrata

    Nachdem die gestrige Ferrata meine Nerven etwas strapaziert hatte, wollten wir es diesmal ruhiger angehen lassen. So handelt es sich bei der Ferrata Sasse eher um eine seilversicherte Wanderung als einen Klettersteig. Abwechselnd durch Wald und Fels und immer nahe der Wasserlinie des Lago di Idro verlief der Weg dann auch ohne Schwierigkeiten. Um so…

  • 4. Tag: Kunstvoller Aufstieg

    Heute ging es zur Ferrata Artpinistico delle Niere, einem Klettersteig auf dem man einige Kunstwerke bewundern kann – wenn denn die Aufmerksamkeit dafür reicht. Der Einstufung nach auch der schwierigste der bisherigen Klettersteige – C. Erstmal haben wir uns allerdings verlaufen. Statt direkt beim Parkplatz in den Klettersteig einzusteigen, sind wir durch den Wald geirrt…

  • 3. Tag: Cima Rocca Klettersteig-Runde

    Heute sollte es die Cima Rocca Runde werden – bestehend aus drei miteinander verbundenen Klettersteigen: Via Ferrata F. Susati, Via Ferrata M. Foletti und Sentiero dei Camminamenti, insgesamt rund 850 Höhenmeter, Dauer ca. 6 Std. Nach etwa 1,5 Std. Zustieg beim dem hin und wieder schon die Hände zur Hilfe kamen, seilten wir uns an.…

  • 2. Tag: Was tun bei Regen?

    Für heute war Regen angesagt und das schien sich auch zu bewahrheiten. Nachts hatte er zumindest schon ziemlich auf die Dachfenster unseres Zimmers getrommelt. Die im Zimmer befindliche Touribroschüre zum Gardasee hatte unter anderem die Rubrik „Was tun bei Regen“. Mein Favorit, das Mart Kunstmuseum ist Montags leider geschlossen, aber es fanden sich zum Glück…

  • 1. Tag: Klettersteige am Gardasee reloaded

    Nachdem ich im letzten Herbst meinen Gefallen an Klettersteigen gefunden hatte, steht diesen Herbst eine Wiederholung ohne Schissertrupp dafür mit Björn an. Es hatte zwar länger gedauert als erwartet, aber gegen 15 Uhr waren wir am Sonntag endlich in Arco angekommen. Das Hotel liegt perfekt am Rande der Fußgängerzone. Einchecken, Umziehen und dann schnell los…

  • Ein letztes Mal der Kiilopää

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    Am letzten Tag noch einmal strahlender Sonnenschein und nahezu kein Wölkchen am Himmel. Wir beschlossen ein letztes Mal auf den Kiilopää zu fahren – zum einen ist  die Landschaft dort oben wirklich wunderschön, zum anderen wird der Aufstieg mit einer langen Abfahrt belohnt. An deren Ende liegt praktischerweise die bewirtschaftete Fjell-Hütte Luulampi, wo wir uns…

  • Off the track

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    Björn hatte sich zwischenzeitlich eine Erkältung eingefangen und wollte sich mal ein wenig schonen und den Tag in der Hütte verbringen. Mich lockte das schöne Wetter jedoch nach draußen und ich machte eine kurze Runde Richtung Niilanpää. Laut Karte sollte es sich bei einem Teil des Weges um Naturloipen (nicht mit dem Loipengerät gespurt) handeln.…

  • Wo der Weihnachtsmann wohnt

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    Am Donnerstag ging es mit den Langlaufskiern nach Kakslauttanen, wo laut örtlicher Touri-Zeitung der Weihnachtsmann lebt und sich vor Weihnachten auch besuchen lässt… Außerdem gibt es dort sogenannte Aurora-Iglus zu mieten – Glasiglus aus denen sich bequem vom Bett aus und ohne zu frieren die Aurora Borealis / Polarlichter beobachten lassen (allerdings auch etwas hochpreisiger…

  • Kiilopää

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    Am Dienstag früh war es düster. Dunkle Wolken am Himmel und zunächst leichter Schneefall, der im Laufe des Tages immer stärker wurde. Unser Ziel war eine nahegelegene Hochebene – das Ahopäät Fjell. Sobald wir aus dem Schutz der Bäume fuhren wurde der Wind bissig. Wie kleine Nadelstiche jagte er die Schneeflocken in unsere Gesichter und…

  • Lappland

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    Mit dem Flugzeug ging es von Helsinki weiter nach Ivalo. Unterwegs konnten wir einen Blick auf den nördlichsten Zipfel der vereisten Ostsee erhaschen. Beim Landeanflug war unter uns dann alles weiss. Weite verschneite Wälder, wunderschön. Auch der Flughafen war komplett verschneit, nur Start- und Landebahn waren frei. Mit dem Bus ging es dann zum Fjell-Center…

  • Moi Helsinki

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    Wir wollten noch mal Langlaufskilaufen dieses Jahr und so hat es uns in den hohen Norden verschlagen. Vor dem Sport standen aber erstmal 2 Tage Helsinki auf dem Programm. Nach dem Einchecken im Hotel (bzw. nachdem wir endlich einen Zugang dazu gefunden hatten – bei dem Zugang handelte es sich um einen unscheinbaren Fahrstuhl aus…

  • Schneeschuhwandern in den Tuxer Alpen

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    Dieses Jahr sind wir vor dem Silvestertrubel in die Alpen geflohen: Schneeschuhwandern mit dem DAV Summit auf der Meissner Hütte in der Nähe von Innsbruck. Den ersten Dämpfer gab es leider schon vor der Abreise: Tinas Hüfte begann 1 Tag vor der Abreise zu schmerzen. In der Hoffnung dass sich die Schmerzen schon wieder legen,…

  • Klettersteige am Gardasee

    Eigentlich hatte der Klettersteigkurs schon im Sommer statt finden sollen, musste aber kurzfristig auf den Oktober verschoben werden und nun war es endlich soweit. Vom Flughafen brachte mich Chrissie bei Kathrin (mit ihr war ich letzten Herbst auf der Faneshütte und im Sommer auf der Kampenwand) vorbei und wir fuhren nahtlos zum Gardasee weiter. Abends…

  • Sonne, Sand und Meer – Portugal

    Ganz untypisch für uns ging es in den Herbstferien mal nicht in die Berge, sondern zum Familienurlaub mit dem Bruder + Familie nach Portugal. Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, denn so hatten wir, die vom total verregneten norddeutschen Sommer Geplagten, die Möglichkeit noch einmal richtig Sonne zu tanken. Während der ganzen Woche kein…

  • Castillo Mayor – Berge, die nicht sein müssen

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    Nachdem es letzte Nacht ein ordentliches Gewitter gegeben hatte, war es morgens sehr bedeckt und auch etwas kühler. Die anderen wollten heute nicht mehr wandern, aber Björn ließ sich überreden (was er hinterher bedauert haben dürfte…). Der Castillo Mayor (2015m) laut Wanderführer „eine Aussichtswarte ersten Ranges“, hielt nicht, was er versprach. Erst steil durch einen…

  • Senda muy peligrosa

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    Es ist heiß, sehr heiß – daher stand heute nur eine kurze Tour zu einem Wasserfall  bzw. zur Surgencia del Rio Yaga auf dem Programm. Schon die Anfahrt hatte einiges zu bieten. Eine schmale, steile, kurvenreiche Straße schlängelte sich den Berg hoch. Die vielen Schlaglöcher sorgten immer wieder für abruptes Abbremsen.  Am Ausgangspunkt in Escuain…

  • Fast keine Geier

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    Um es gleich vorweg zunehmen: heute habe wir nur einen Geier gesichtet (aber vermutlich wieder einen Bartgeier). Dafür aber auch ein Reh, diverse Murmeltiere, Kühe, Pferde und allerlei uns unbekannte Vögel.  Aber der Reihe nach. Nach unseren letzten Ausflügen ging es diesmal in das Valle de Pineta. Nach einem sehr steilen Anstieg durch den Wald…

  • Viele, sehr viele Geier

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    Ab heute steht fest: Geier sind die Murmeltiere der Pyrenäen. Hatten wir gestern schon den Eindruck sehr viele Geier gesehen zu haben, stellte der heutige Tag alles in den Schatten. Auf dem Weg zu unserem heutigen Spaziergang sind wir anscheinend an einem Nacht- oder Futterplatz von Gänsegeiern vorbeigekommen.    Bestimmt 50 Tier kreisten über uns…

  • Zwischen Geiern

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    Nach einem Ruhetag, sollte es heute zu den westlichen Steilklippen des Cañon de Añisclo und auf den Pico de Mondoto (1957m) gehen. Also wieder auf der kurvigen, schmalen Straße in den Nationalpark und im kleinen Dorf Nerin parken. Von dort ca. 1,5 Std. einen schottrigen Hang und weiter den Bergrücken hinauf bis zum höchsten Punkt…

  • Unter Geiern

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    Nach der etwas anstrengenden Tour gestern hatten wir uns für heute eine ‚Genusswanderung‘ durch den Cañon de Añisclo entlang des Rio Bellos vorgenommen. Vielleicht hätten wir die Beschreibung der Tour lesen sollen. Dann hätte uns die Dauer von knapp 6 Stunden eventuell stutzig gemacht.  Stattdessen brachen wir in Erwartung eines ausgedehnten Spaziergangs auf und waren…

  • Abenteuerliche Wege um den Cañon de Añisclo

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    Nach dem gestrigen Tag, der außer Regen, einem Besuch in Ainsa (hübsche Altstadt) und unserem Umzug auf einen Campingplatz in der Nähe des Parque National de Ordesa y Monte Perdido, nicht viel zu bieten hatte, stand heute wieder eine Wanderung auf dem Plan.  Zunächst liefen wir auf breiten, gut gekennzeichneten Weg in den Nationalpark. Die…

  • Estany Negre de Peguera und weitere Estany

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    Endlich wieder gutes Wetter. Der Plan für heute: der Estany Negre de Peguera auf 2335m Höhe und das Refugi Josep Maria Blanc. Laut Wanderführer 1050 Höhenmeter und etwas über 6 Stunden Gehzeit. Anfangs führte der Weg immer einem kleinen Bach folgend durch Wald bergauf bis wir zum ersten See, dem Estany Lladres, kamen.  Nach kurzer…

  • Niederschläge

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    Der Regen hielt auch am Morgen an und wurde schließlich von einem Gewitter abgelöst, welches wieder von Regen abgelöst wurde… Die Wäsche war nasser als je zuvor und der Hintern langsam platt vom vielen herumsitzen. Immerhin passen in Martin und Natalies Vorzelt 4 Campingstühle, wenn man ein wenig zusammen rutscht.  Erst gegen 13.00 Uhr blieb…

  • Encantats und Estany

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    Trotz mieser Wettervorhersage sind wir heute zu einer Wanderung in den Nationalpark aufgebrochen.  Zum Glück, denn das Wetter wurde doch noch sonnig und trocken, so dass wir unsere geplante 3 Std. Tour um den Estany de Sant Maurici (Estany heißt See auf  Catalan) zu einer 5 Std. Wanderung ausweiteten und auch noch einen Wasserfall, den…

  • Auf nach Spanien

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    Der Regen nahm kein Ende und hielt sich bis in die Nacht. Morgens war es zwar relativ trocken, aber die weiteren Aussichten für den Rest des Tages und die folgenden Tage war eher schlecht. Daher brachen wir die Zelte ab und machten uns auf den Weg in den spanischen Teil der Pyrenäen. Durch hübsche Örtchen…